Druckdaten erstellen für Banner und Fahnen

Wenn Sie uns mit dem Druck von Banner, Fahnen oder andere Werbemittel beauftragen, haben Sie bei der Gestaltung Ihrer Druckdatei freie Hand und wir drucken Ihr individuelles Motiv. Wir möchten Sie nur um die Einhaltung folgender Punkte bitten.

Generell sollte man im Vorfeld bedenken, wofür man eine Grafik alles nutzen möchte. Diese Gedanken im Vorfeld können ihnen später viel Arbeit sparen. Wird ein Logo nur für Visitenkarten benötigt, oder möchte man dies später auch für den Druck von Banner verwenden? Je nach Verwendung einer Grafik, sollte diese auch definiert und angelegt werden.

Anlegen der Druckdaten

1. In welchem Format sollte die Grafik gespeichert werden?

Wir als Ihre Druckerei empfehlen stets die gewünschte Druckdatei als PDF abzuspeichern. Dieses Format lässt sich problemlos auf jedem Computer öffnen und gilt als sicher vor Viren. Des Weiteren lässt sich eine PDF Datei per E-Mail verschicken, ohne dass man befürchten muss das diese beim Versand zerstört wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses Format von sämtlichen Grafikprogrammen unterstützt wird. Bei dem Datenexport empfiehlt sich auf die höchste Auflösungsstufe der Datei und deren Einstellungen von Parametern zu achten. Wir raten strikt von der Nutzung der Option „Speichern für Webseite“ ab. Die Auflösung der Datei hat nur 72 dpi (Bildpunkte/inch) und das ist zu wenig für beste Druckqualität. Wenn Sie nicht sicher sind, schauen Sie bitte unsere Tabelle an. Sie hilft Ihnen bei richtiger Auswahl der Auflösung.

2. Texte und Buchstaben

Alle Textelemente sollten Sie in Kurven umwandeln. Dank dieser einfachen Maßnahme vermeiden Sie die Situation, dass der Ausdruck anders wirkt als in der Datei. Wenn Sie dies nicht ausführen, kann es passieren, dass die Druckerei die verwendete Schriftart nicht in ihrem System zur Auswahl hat und das Ergebnis anders wird als definiert.

3. Zuschnittaufmaß, notwendig oder Erfindung?

Beide Parteien, sowohl wir als Ihre Druckerei als auch sie als Kunde erwarten eine großartige Zusammenarbeit. Die fehlende Beschnittzugabe in Grafiken ist ein häufig begangener Fehler. Sie erwarten, dass die Druckerei ihre Bestellung qualitativ optimal fertigt. Das Druckergebnis steht allerdings sehr eng in Verbindung mit der Qualität der Druckdatei. Der Beschnitt ist ein absolutes Muss, wenn die Grafik sich an den Ecken berührt und zusätzlich andere Farben als weiß beinhaltet. Wenn die Produktion ein Material fertig schneidet, sollte die ausgedruckte Grafik größer sein als das fertige Ergebnis, sonst bleiben die Schnittlinien auf dem Stoff zurück. Falls Sie ein Zweifel haben, klicken Sie bitte auf das Register „Vorbereitung einer Datei“ in unserem Online-Shop.

4. Sicherer Bereich

Die Mehrheiten des großformatigen Ausdrucks erfordern eine weitere Verarbeitung. Dazu gehören z. B. der Saum, Tunnel, Ösen oder andere Konfektionierungen. Verschiedene Konfektionierungen verlangen auch verschiedene sicherere Bereiche. Es ist wichtig, wenn Sie ihre Grafik entwerfen, dass Texte, Logos oder Bilder nicht bis an den Rand der Grafik reichen. Es wirkt sehr unästhetisch und unprofessionell, wenn ein Tunnel oder Saum durch die Grafik verläuft oder eine Öse im Logo platziert werden würde. Die Verschiebung von Elementen von wenigen Zentimetern wäre für eine Ästhetik der Arbeit ausschlaggebend.

Unten finden sie Beispielangaben für den sicheren Bereich.

5. Farbbereiche und die richtige Wahl

Abweichende Farben sind meistens die Ursache von Kundenunzufriedenheit. Es gibt zwei Methoden der Verschlüsselung der Farben: RGB und CMYK. RGB ist es der Farbbereich, welcher für Bildschirme angepasst ist. Gedruckt wird generell im Farbspektrum CMYK (und Black). Daher stammt auch der Begriff 4-Farb Druck. Aus diesen vier Basisfarben werden sämtliche Mischfarben in der Druckmaschine gemischt und gedruckt. Wird eine Grafik im RGB Farbspektrum erstellt und an eine Druckerei gegeben, wird die Grafik automatisch in CMYK gewandelt und dies kann zu erheblichen Farbabweichungen führen.

In der Druckdatei sollten Sie die CMYK Werte platzieren. Trotz der Konvertierung der Werte in CMYK, sehen Sie auf dem Bildschirm weiterhin RGB Farben. Es ist normal, weil alle CMYK Werte erst auf der Maschine gelesen werden. Hilfreich kann es sein, die Farben auf dem Bildschirm anhand eines bestehenden Druckes anzupassen.

Falls Sie schon früher etwas produziert lassen haben und brauchen einen neuen Ausdruck mit den gleichen Farben, können wir einen Farben Proof drucken und mit dem alten Banner oder Fahnen vergleichen. Dies ist allerdings zeitintensiv und bei dringenden Bestellungen enthielt es sich, die Elemente mit den CMYK Werten zu speichern.

6. Ist schwarz immer schwarz?

Bevor Sie die Dateien für die Produktion schicken, vergewissern Sie sich bitte vorab, welche CMYK Werte die Druckerei für die schwarze Farbe empfiehl. Bitte nicht vergessen, schwarz 100 % ist anders für verschiedene Technologien. Schauen Sie am besten im Register „Vorbereitung einer Datei“ nach. Alle Druckereien sollten die CMYK Werte für die schwarze Farbe beschreiben. Bitte vergewissern sie sich vorab, ob Ihr Schwarz wirklich Schwarz ist.